Über mich

Lena Ehrhardt (geb. Wötzel)

Familienberaterin 

zertif. familylab-Seminarleiterin/Trainerin

Logopädin mit Spezialisierung für die Sprachtherapie mit Kindern (Entwicklungspsychologischer Ansatz nach Dr. Zollinger)

Das Anliegen meiner Arbeit als Familienberaterin ist es, die Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern zu verbessern. Viele Eltern fühlen sich nicht ernst genommen, die Kinder hören nicht zu und es kommt immer wieder zu Streit. Nicht wenige Mütter und Väter sind davon sehr gestresst und können die Zeit mit ihren Kindern manchmal gar nicht mehr genießen.

Wie können wir als Eltern liebevolle Leitwölfe sein? Wie bekommen wir Ordnung in unsere Familie, damit sich jedes Mitglied wohlfühlen kann, die Führung aber klar bei den Erwachsenen liegt? Wie kann ich mit meinem Kind klarer kommunizieren und wirklich gehört werden? Es ist nicht schwer. Ich helfe Ihnen gern.  

Ich arbeite prozessorientiert mit systemischen Ansätzen. Die Beratungen sollen möglichst eine Kurzzeitintervention sein, das heißt: Ich biete Ihnen alltagstaugliche Inspirationen an, von denen Sie sich das „Handwerkszeug“ mitnehmen, das zu Ihnen und Ihrer Familie passt und probieren es im Alltag aus. Oftmals verändert sich recht schnell etwas an der Stimmung  innerhalb der Familie. 2 bis 3 Beratungen reichen häufig schon aus. Hin und wieder begleite ich Familien auch über einen längeren Zeitraum, wenn die Konflikte sehr tiefgreifend sind.

Beratungen finden in der Regel in meinen Räumlichkeiten in Thurnau statt. Coachings als Hausbesuch sowie per Email oder Telefon sind aber auch sehr gern möglich. Rufen sie mich einfach an oder schreiben Sie eine Email.

 

Gerne komme ich auch in Kindergärten, Schulen o.ä. und gestalte interessante Vorträge, Elternabende oder Fragestunden.

 

Es gibt viele Worte für das, was einen entspannten, sich mit Nachsicht betrachtenden Menschen ausmacht. Nennen wir es Resilienz, gutes Selbstwertgefühl… wie auch immer. Babys, Menschenkinder, kommen mit dem Potential auf die Welt, zufrieden und glücklich zu sein. Es liegt in der Kompetenz der Erwachsenen, die Kinder umgeben, ob es erhalten bleibt oder verloren geht. Das Ganze ist gar nicht so schwer, wenn wir im Umgang mit Kindern auf unser Herz und den gesunden Menschenverstand hören. Ich plädiere für  einen artgerechten Umgang mit Kindern, bei dem sich Erwachsene entspannt und sicher und Kinder sich wohl fühlen und gut entwickeln können. Um ihr Potential zu entfalten, brauchen sie viel weniger von uns Erwachsenen als wir denken. Das Wenige muss nur eine gewisse Qualität haben. Wir Eltern dürfen uns entspannen: Es braucht keine Perfektion, es reicht gut genug zu sein.

Lena Ehrhardt

 

Als ich 2010 schwanger wurde hatte ich zwei Jahre sprachwissenschaftlichen Studiums und einige Jahre sprachtherapeutischer Arbeit hinter mir. Dass mir die Arbeit mit Kindern und Eltern besonders am Herzen lag, spürte ich schon als Berufsanfängerin. Jedoch war ich immer wieder unzufrieden. Wie ich es aus meiner Ausbildung kannte, lobte oder kritisierte ich „meine“ Therapiekinder. Es wurde viel zu oft über  das Kind statt mit dem  Kind gesprochen, das mit mir und den Eltern im Raum saß. Mein Bauchgefühl sagte mir schon damals, dass etwas für mich nicht stimmte. Heute, nach vielen faszinierenden Fortbildungen, Seminaren,  Büchern, unzähligen wunderbaren Stunden der Arbeit mit sprachentwicklungsverzögerten Kindern  und  durch das Zusammenleben mit einem eigenen Kind weiß ich es besser: Woran es mir noch fehlte war Wissen. Wissen über die Entwicklung von Kindern, über die Gründe für Entwicklungsrückstände, für Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsdefizite… Es ist so, dass ein Kind sich entwickeln will, die Welt erforschen, spielend lernen will und kann. Wenn ein Kind dies nicht tut, dann stimmt etwas nicht. Meist liegt der Grund dafür im Zusammenspiel der Familie. Das wichtigste für Kinder sind die Eltern. Kinder möchten mit ihren Eltern kooperieren und sie glücklich machen. Wenn sie sich „unmöglich benehmen“ und es immer wieder zu nervenaufreibenden Konflikten kommt, gibt es meist einen Grund.

Während der Elternzeit mit unserem Sohn beschäftigte ich mich intensiv mit der ganzheitlichen Betrachtung der kommunikativen Entwicklung von Babys und Kleinkindern und bildete mich dahingehend weiter. Von 2012 bis 2014 arbeitete ich in zwei interdisziplinären Frühförderstellen in der Oberpfalz. In meiner Tätigkeit als Sprachtherapeutin in einem Förderzentrum in Kulmbach liegt mein Spezialgebiet in der Sprachtherapie mit Kinder nach Dr. Barbara Zollinger.

Immer wieder fiel mir auf, dass es einen Grund gibt, warum es im Prozess des Spracherwerbs „hakt“. Dieser kann viel weiter zurückliegen, in der Babyzeit z.B. und fast immer haben diese Blockaden mit den Beziehungen zwischen Kind und Eltern zu tun. Tut sich etwas an den Beziehungen tut sich meist auch etwas an der Entwicklung des Kindes.

 

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familylab
Berater sind

Fachleute wie ErzieherInnen, PsychologInnen, FachpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, LogopädInnen, ErgotherapeutInnen, FamilienberaterInnen und VertrerterInnen anderer Berufe, die im täglichen Kontakt mit Eltern und Kindern stehen. Sie bringen langjährige berufliche Erfahrung mit. Alle familylab-SeminarleiterInnen haben bei Jesper Juul erfolgreich eine Weiterbildung absolviert.

Kosten: Für Beratungen plane ich 1 Stunde (60 min) ein. Für diese berechne ich 45 Euro. Für Familien, die in einer finanziell schwierigen Lage sind, behalte ich mir vor, weniger zu berechnen.

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